Die Hansestadt Rostock ist weltbekannt durch ihren Hafen. Bemühungen, die notwendige Infrastruktur eines Hafenbetriebes auf der Höhe der Zeit zu halten, sind so alt wie die Stadt selbst.
Über die Jahrhunderte konnten die wirtschaftliche Bedeutung Rostocks als Handelsstadt und der Zugang zur See gewahrt werden. Mit dem Beginn der industriellen Revolution Mitte des 19. Jahrhunderts erlebte die Seehandelsstadt Rostock einen neuen Aufschwung. Untrennbar verbunden mit dieser Zeit ist der Bau der Hafenbahn zum Stadthafen.
Das vorliegende Buch beleuchtet eine rund 140-jährige Periode Rostocks, die gekennzeichnet ist vom Gütertransport mit der Eisenbahn in den Stadthafen. Den Stadthafen als Element der städtischen Wirtschaft gibt es heute nicht mehr; seine Anlagen bereichern nunmehr das kulturelle Leben der Hansestadt. Wo heute die Menschen flanieren und den Blick auf das Wasser genießen, lagen zuvor Gleisstränge und Fahrwege für den Güterumschlag des Hafens.
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